Neuigkeiten
Saisonstart 2012 auf Gran Canaria
Beinahe traditionell startete ich auch dieses Jahr die MTB-Saison auf Gran Canaria. Sonne pur für fast zwei Wochen und die hatte ich mir auch verdient;-)
Aufgrund von unserem Hausbau war mein Wintertraining bislang doch sehr knapp ausgefallen. Um so heisser war ich, mein Training "nachzuholen".
So verliefen die 12 Tage doch beinahe einheitlich:
Frühstück, Radeln, Einkehr, Abfahrt und danach noch Baden im Meer - freu!!
Dann nahte jedoch auch schon das Rennen und ich war sehr gespannt, ob mein
Körper bereit sein sollte Leistung zu bringen. Zudem war es der erste Start im eigenen Team:
"Trailgämsen World Racing Team". Aber es funktionierte und ich fuhr einen Start - Ziel - Sieg. Ein toller Einstieg für mich in die Saison!
Die restlichen Tage verliefen dann ruhiger mit jeder Menge Grundlageneinheiten, Sonnen und ein paar Kaffees.
Gran Canaria war mal wieder ein rundum gelungenes Trainingslager
mit Sonne pur, tollen Trainingseinheiten, netten Leuten, lecker Essen und Trinken und ganz viel Spaß!
Saisonende 2011
Die Saison 2011 ist beendet. Mit einem weinenden Auge aber auch mit einem strahlenden. Die traurige Seite daran ist, dass es immer viel zu schnell vorbei geht und man doch noch so vieles machen wollte...
- die freudige Seite am Saisonabschluss 2011 war definitiv das schöne Ende: Ein 2. Platz in Oberstdorf, direkt bei mir vor der Haustüre und dazu zusammen mit meiner Teamkollegin Barbara auf dem Treppchen!
Wir freuten uns sehr und nahmen die tollen Steinböcke der Ritchey Challenge gerne und stolz entgegen!
Neben dem Rennenfahren habe ich den herrlichen Herbst aber auch noch bei einigen tollen Touren genießen können!
So waren wir z.B. in den Dolomiten und sind den Stoneman Trail von Roland Stauder gefahren. Wahnsinns Trails und eine super Landschaft hinterliesen bleibende Erinnerungen - auf alle Fälle lohnenswert nachzufahren!
Aber auch die Trails am Monte Grappa und die in Ligurien rufen immer noch ein dickes Grinsen in mein Gesicht.
Jetzt wird dann erstmal Pause gemacht und dann gehts weiter mit dem Wintertraining...Skaten, Skitouren, Laufen,...irgendwie freue ich mich darauf auch schon wieder!!
TCKP Tour of the HIMALAYAS 2011
Ein MTB-Rennen im Himalaja...so eine Chance hat man nicht alle Tage und diese wollte ich mir nicht entgehen lassen!
Ein wenig mulmig war mir doch, als ich alleine in den Flieger nach Islamabad stieg.
Eine Reise von rund 30h stand mir bevor, in ein Land das ich nicht kannte, von welchem man in europäischen Regionen meist auch nur negative Schlagzeilen vernimmt. Am Flughafen angekommen wurde ich
jedoch sogleich herzlich begrüßt in ein Auto verfrachtet und in einer "Go-Kart"-ähnlichen Fahrweise weitere 8 h in unser "Basislager" nach Kaghan Valley auf 2300 Meter gebracht. Dort oben warteten
schon weitere Rennteilnehmer auf mich - Radler aus 11 Nationen. Ein wildes "Hallo" brach über mich herein und ich fühlte mich sogleich sehr wohl.
Am nächsten Tag hieß es erstmal Bike aufbauen und Start zur 1. Tour. Da ich mir im Vorfeld noch eine Sommergrippe eingefangen hatte und Antibiotika einnehmen musste,
wollte ich unbedingt mit Pulsuhr fahren. Grundlage war meine Devise um mich an die Höhe zu gewöhnen und mich auch nicht zu überanstrengen. Mit Entsetzen starrte ich auf meine
Pulsuhr bei den ersten Metern. Mein Puls war mindestens 20 Schläge höher als normal. Zunächst versuchte ich langsamer zu fahren, aber der Weg wurde ruppiger, steiler und kleinere Gänge gab es
leider keine mehr...Zu meiner Beruhigung ging es meinen Mitfahrern nicht anders. Also Pulsuhr ausschalten, weitertreten und Landschaft genießen! 600 hm schafften wir an diesem Tag und abends waren wir fix und fertig.
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Ischgl Ironbike
Ischgl ist eine wunderschöne Region und so ließ ich mir beim Rennen doch mal ein bisschen mehr Zeit die Berge anzuschauen;-)
Am Anfang lief es eigentlich noch sehr gut. Der unverhoffte Sonnenschein motivierte mich ungemein und so kämpfte ich mich
den ersten Berg bei Galtür hinauf, zurück nach Ischgl und weiter hinauf in Richtung Greitspitze - 1500 hm am Stück.
Die ersten 500 hm liefen noch gut...doch dann zahlte ich Tribut für meine 2-fach Kurbel. Ischgl hat einfach verdammt steile und dazu
extrem lange Anstiege. Ich hätte noch einen weiteren Gang benötigt...Bei den bisherigen Rennen bin ich immer gut gefahren, aber
beim Ischgl Ironbike war es mir zu schwer. Es mag auch an den vielen Rennen der letzten Wochen liegen...Kitzalp, Dolomiti, Transalp, Pfronten.
Kurzum: es gab eine verhängnisvolle Verpflegungsstelle in der Nähe der Idalpe. Dort hielt ich an und ließ mir diverse Lions, Obst, Landjäger, Kitkats,...
und verschiedene andere Dinge schmecken. Die Schlechtwetterfront bei Samnaun und meine müden Beine machten die Entscheidung für einen
Abbruch des Rennens nicht schwer.
Jetzt folgt erstmal eine Rennpause, um dann für die letzten Rennen der Saison nochmal fit zu sein!
Pfronten, ein gut organisierter Marathon mit super Stimmung, vielen Zuschauern und stets mit Wetterextremen...
Morgens sah es noch fast nach Sonnenschein aus und auch die Moderatoren garantierten uns trockenes Marathonwetter. Mutig zog ich am Start meine
Beinlinge und die Weste aus. Der Startschuss fiel und kurz danach setzte leider auch der Regen ein. Den Breitenberg hinauf noch ganz angenehm, war er in der Abfahrt mehr als störend und
ich schimpfte wild vor mich hin, zumal die Temperaturen um die 5 Grad auch alles andere als sommerlich waren.
Bald fehlte mir doch die Luft zum weiterschimpfen denn der 2. steile Anstieg zum Edelsberg folgte und zwei Kurven über mir sah ich Silke. Ich setzte zur Verfolgung an. Ca. 200 hm unter dem Gipfel schloss ich zu ihr auf.
In der rutschigen Abfahrt hatte ich zunächst vor, lediglich dran zu bleiben und nicht zu viel zu riskieren, aber letztendlich blieb mir nichts anderes übrig als vorbeizufahren;-)
Es folgte der nächste Anstieg zum Himmelreich, die Abfahrt und letztendlich nochmals der Breitenberg - diesmal von hinten. Aufgrund der vielen Zuschauer, der super Stimmung der Breitenbergtrommler und den vielen
Fahrern der anderen Strecken, die zum Überholen einluden, stieg meine Motivation nochmals und die letzten Höhenmeter bewältigte ich beinahe im Flug.
In der Abfahrt wurde ich leider nochmals aufgrund von unglaublich starkem Nebel ausgebremst - die Sicht betrug ca. 10 Meter und die Abfahrt mit den vielen rutschigen Schotterkurven war aufgrunddessen nicht gerade einfach zu bewältigen.
Aber auch diese war irgendwann zu Ende und im Ziel wurde ich schon angekündigt als 1. Frau der Langstrecke!! Ein schönes Gefühl!!
BIKE Transalp Challenge mit Martin im Mixed-Team
Einen Marathon hatte ich schon vor dem Start hinter mir: mit dem Zug samt Radl von Bad Goisern quer durch Österreich nach Mittenwald, da ich bei der Salzkammergut Trophy im Vorfeld noch einen Fahrtechnikkurs gegeben habe
und auch mit den Trailgämsen einen Messestand hatte. Gut erholt traf ich somit am Freitag in Mittenwald ein und ließ mich von Martin am Bahnhof abholen.
Jetzt wird noch schnell etwas gegessen und die Bikes mit den Startnummern tapeziert, dann geht es in die Haia…
1.Etappe (Mittenwald- Weerberg - 2336hm, 95,5km):
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Dolomiti Superbike - das härteste Rennen der Dolomiten
...und ein Rennen das jeder Mountainbiker in seinem Leben mal gefahren sein sollte!
Über 3500 Starter, eine perfekte Organisation, jede Menge Zuschauer an der Strecke und einfach eine traumhafte Kulisse!
Ein Marathon der wahnsinnig viel Spaß gemacht hat - zumindest im Nachhinein;-)
Das Rennen verlief vom Start an sehr vielversprechend. Ich konnte gut mitgehen, die Steigungen lagen mir und ich fühlte mich bestens.
Bereits in der 1. Abfahrt merkte ich jedoch, dass meine Vorderradbremse nicht mehr die volle Bremsleistung bringen wollte.
Schon die letzten Tage verkanntete sich manchmal ein Kolben und ließ sich nicht mehr vollständig zurückdrücken.
Das Ganze nahm noch weiter seinen Lauf und führte letztendlich zu einem beinahe Komplettausstieg meiner Vorder- und dann auch noch der
Hinterradbremse und einem damit zusammenhängenden Sturz auf einer Schotterabfahrt.
Aber unterkriegen wollte ich mich nicht lassen. Es machte einfach Spaß bei solch einem Damenfeld zu fahren - über 100 gemeldete Frauen
auf der Langstrecke und letztendlich knapp 60 die ins Ziel gekommen sind. Ins Ziel fuhr ich auf den 7. Platz und war damit sehr zufrieden!
Die ersten Plätze belegten Söllner, Schwing, Kaltenhauser, Ferrari und Giacomuzzi.
Alles bekannte Namen der Weltspitze!
Die kommenden Tage werde ich jetzt erstmal meine Bläsuren pflegen und mich ausruhen, um nächste Woche bei der BIKE Transalp Challenge angreifen zu können.
Kitzalp Ultra Distanz
"Der KitzAlpBike bietet für alle Sportler die richtige Herausforderung. Die Königsdisziplin für die härtesten Biker ist die Ultra Distanz: 95 Kilometer und 4.400 Höhenmeter, steile Auffahrten und knackige
Single-Trails erwarten die Biker auf dieser anspruchsvollen Runde die gleichzeitig die WM-Strecke für 2013 darstellt. Ausgeschrieben als UCI C1 Rennen wird ein internationales Spitzenfeld erwartet."
Diese hatte ich mir für das Wochenende vorgenommen. Gespannt und doch etwas nervös ging ich an den Start - zum einen beunruhigten mich die vielen Höhenmeter, zum anderen war ich gespannt, wie ich mich im hochkarätig
besetzten internationalen Spitzenfeld durchsetzen sollte.
Den ersten Berg ging ich ruhig an und ließ mich nicht vom allgemeinen Startgetümmel mitreißen. Ich suchte mein Tempo und meinen Tritt, schließlich standen mir vier große Berge bevor...
In der Abfahrt des ersten Berges wurde ich aufgrund eines schweren Sturzes kurz vor mir auch gleich nochmals ausgebremst - es ist mir unverständlich wie manche Fahrer/innen in solch einer Situation an einem
bewußtlosen Menschen vorbeifahren können und nur ihren eigenen Vorteil sehen. Der Sturz der Fahrerin hing mir auch im folgenden Rennen noch ein wenig nach - jedoch versuchte ich mich schnell wieder zu konzentrieren.
Am 2. Berg setze ich schließlich zur Verfolgung an - das Rennen fing an mir Spaß zu machen!
Höhenmeter um Höhenmeter kämpfte ich mich dem Ziel näher - spaßige Abfahrten verkürzten die Route und das Rennen lief. Selbst die Tragepassage hinauf zum Hahnenkamm sollte meine Motivation und Laune nicht trüben.
Die letzten Höhenmeter waren zäh, aber "gejagt" von einer weiteren Fahrerin bezwang ich auch diese.
Nach 6:34 h kam ich glücklich als 6 Dame und immerhin beste Deutsche über die Ziellinie!
Bikefestival Willingen
Hohes Gras soll man nicht betreten und wenn doch, droht stets die Gefahr vom Bauer mit der Mistgabel oder wie bei mir von einem Rudel Wespen
verfolgt zu werden, die ihr Nest verteidigen.
5 Stiche in die Beine und eine Woche ohne Training waren das Resultat. Das Rennen am Wochenende wollte ich dennoch fahren. So machten wir uns
Samstagmorgen auf den Weg quer durch Deutschlands ins Sauerland nach Willingen zum größten Bikefestival Deutschlands. 2700 hm und 95 km standen
an und das auf einer Mittelgebirgsstrecke ohne "richtigen" Berg.
Beim Warmfahren waren meine Beine alles andere als fit und auch beim Start waren sie noch nicht gewillt Leistung zu bringen. Sie hatten
sich schon ans Nichtstun gewöhnt;-)
1,5 h lang musste ich Fahrer ziehen lassen mit denen ich ansonsten locker mithalten konnte. Ich kämpfte gegen mich selbst und das ständige auf und
ab des Mittelgebirges und nach rund 1000 hm kam ich auch so langsam in Fahrt. Der Marathon begann Spaß zu machen und ich begann die Aufholjagd.
Da in Willingen stets viele Frauen am Start sind, gab es auch viele zu überholen. Fahrerin um Fahrerin kämpfte ich mich nach vorne bis letztendlich
zum 6. Platz gesamt. An sich wäre mehr drin gewesen, aber unter oben genannten Bedingungen bin ich zufrieden mit meiner Leistung und dem Verlauf des Rennens.
Die nächsten Woche hoffe ich nochmals auf konstantes Wetter und keine weiteren Zwischenfälle so dass ich mein Training mit Qualität weiter
durchziehen kann, schließlich kommen im Juli die Höhepunkte der Saison: die Ultrastrecke beim Kitzalp, Dolomiti Superbike Langstrecke und die Bike
Transalp Challenge.
Tegernsee MTB Marathon - Ich wollte zuviel...
Am Sonntag stand der Tegernseer Tal MTB Marathon mit 2500 hm an. Als ich zum Start rollte, hatte ich das große Ziel meinen Sieg vom letzten Jahr zu wiederholen. Der Start verlief auch sehr gut und ich kam schnell weg.
Der erste lange Berg kam und auch an diesem fand ich meinen Tritt. Es dauerte jedoch nicht lange und mein Rhythmus wurde durch eine andere Frau "gestört" die an mir vorbeiziehen wollte. Also zog ich mit. Das Tempo und auch
der Puls erhöhten sich und der erste Berg war lang...zu lang für mich, denn kurz unter der Spitze merkte ich, dass ich nicht mehr mithalten konnte und ließ die Dame ziehen. Ich musst an Tempo rausnehmen und meinen Puls wieder
unter Kontrolle bringen. Da ich jedoch eine ganze Weile überzogen hatte, ging erstmal nichts mehr... In der Zeit zogen vier weitere Frauen an mir vorbei!! Irgendwann kam endlich die Abfahrt und ich konnte mich einigermaßen
erholen. Unten angekommen setzte ich zur Verfolgung an. So leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben. Die Strecke war dies es Jahr leicht verändert und es folgten schöne Blicke und tolle Trailabfahrten. Das Rennen fing
wieder an Spaß zu machen, auch wenn mein Ziel erstmal dahin war!
Der steile Wallberg sollte zum Schluß kommen - meine Beine fühlten sich wieder gut an. Endlich war eine Frau in Sicht und ich setzte zum überholen an. Auch wenn der Sieg in weite Ferne gerückt war, wollte ich mich noch nicht
mit meiner Platzierung zufrieden geben. Ein Treppchenplatz wäre doch noch sehr schön... Wallberg rauf, Wallberg runter, keine weitere Frau... Jetzt ging es lediglich noch ca. 15 km mehr oder weniger geradeaus bis zum Ziel.
Und ca. 5 km vor dem Ziel sah ich noch eine Frau. Jetzt hieß es Gas geben, überholen und zum Schlußsprint ansetzen. Um einen weiteren Platz hatte ich mich verbessert, das Treppchen leider trotzdem noch knapp verfehlt.
Aber das nächste Rennen kommt bestimmt und aus Fehlern lernt man bekanntlich;-)
Fränkische Schweiz MTB-Marathon
Am Wochende war mein 2. Ritchey Rennen für dieses Jahr geplant - Gran Canaria war ja ein sehr guter Start, was würde wohl in der
Fränkischen Schweiz passieren?
Der Startschuss fiel und es ging auch schon in den ersten Berg - meine Beine fühlten sich sehr gut an!
Ich freute mich auf das Rennen auch wenn ich wusste, dass der Kurs mit dem ständigen Auf und Ab mir nicht allzu liegen wird, da ich doch eher lange Anstiege gewohnt bin zu fahren.
Aber die Beine machten mit und so kam ich nach guten 3,5 h, 84 km und 2600 hm als 2. Dame hinter meiner Teamkollegin Barbara Kaltenhauser ins Ziel.
Welch Freude: Es gab eine "doppelte Corratec Podiums Besetzung"!
Riva del Garda Marathon
Wie jedes Jahr stand auch dieses Mal Ende April der beliebte Riva del Garda Bike Marathon auf dem Programm. Ein extrem stark besetztes
internationales Rennen, das die meisten Fahrer als willkommenen Saisonauftakt nutzen. Ich hatte mir dieses Jahr vorgenommen das Rennen aus dem
Training heraus zu fahren. Die Zeit ließ es zu, dass ich Ostern im Vinschgau die Trails erkunden und sodann zum Gardasee weiterfahren konnte.
Ich freute mich riesig auf eine Woche Training in der Sonne in Verbindung mit Pizza, Pasta und Cappuccino!
Leider kam es jedoch anders als erwartet und so erwischte mich am Dienstag nach Ostern ein Magen-Darm-Virus der mich komplett lahm legte und
mir sowohl das Pizzaessen, als auch das Radeln vermieste… 3 Tage setzte mich der Virus außer Gefecht! Am Freitag gab es die erste feste Nahrung
und am Samstag stand der Marathon auf dem Programm. Zuerst fragte ich mich, ob es Sinn mache zu starten, aber ich freute mich auf die schöne
Strecke und auch auf das hochkarätig besetzte Damenfeld!
Samstagmorgens stand ich somit mit noch flauem Gefühl im Bauch am Start; in der Trikottasche die gewohnten Gels, wo ich gespannt war, was mein
Magen dazu sagen würde…
Der Start verlief gut und auch die ersten 1000hm meisterte ich erstaunlich souverän. Ich fühlte mich gut und fand mich teils bei Damen wieder,
denen ich im vergangenen Jahr nur neidisch hinterherschaunen konnte.
Wäre der Marathon nach 1000hm zu Ende gewesen, wäre es ein erfolgreiches Rennen geworden. Da jedoch noch viele weitere Höhenmeter folgen sollten,
ich jedoch aufgrund meines noch unruhigen Magens keine weitere Energie aufnehmen konnten, verweigerten meine Beine aufgrund der fehlenden
Nahrungszufuhr der vergangenen Woche sodann ihren weiteren Dienst.
Ich rettete mich ins Ziel, zwar mit einer unzufriedenstellenden Platzierung, aber mit großer Motivation beim nächsten Rennen meine Leistung bis
ins Ziel zu halten. Eine Magen-Darm-Grippe und ein Rennen innerhalb einer Woche passen einfach nicht zusammen;-)
Gran Canaria - Ein Start in die Saison der Freude macht!
Auch dieses Jahr haben wir die MTB Saison auf Gran Canaria gestartet - Sonne pur, biken auf jeder Menge Spitzentrails und viele alte Bekannte machten die Tage zu einem tollen Saisonstart.
Nach einem Winter voller Skitouren, vielen Skating- aber auch Rolleneinheiten konnte ich es dieses Jahr kaum erwarten aufs Radl zu klettern. Auf Gran Canaria konnte ich dann endlich auch mein neues Corratec-Radl testen
und ich muss sagen es sieht nicht nur gut aus, es fährt sich auch spitzenmäßig!
Nach einer guten Woche Training konnte ich mich und mein Radl dann auch noch beim ersten Marathon der Saison austesten.
2200 hm, 90 km, Temperaturen um die 30 Grad und eine Tragepassage von 25 min erwarteten mich... Aber ich war überrascht über die Kraft die meine Beine trotz harten Trainings im Vorfeld noch brachten.
Das Rennen verlief gut, wenn auch etwas einsam - denn von knapp 5 h Renndauer konnte ich mich lediglich im Startgetümmel über Frauengesellschaft freuen;-) Ich fuhr somit von Start bis Ziel meinen 2.Platz hinter Kathrin Schwing!
Die Freude war dennoch groß und der Saisonstart gelungen!!
Corratec World Team
Drei Wochen trainingsfreie Zeit und die Teamentscheidung liegen hinter mir - jetzt beginnen die Vorbereitungen für die Saison 2011.
Im blau-weißen Trikot werde ich nächste Saison für das Corratec World Team starten. Geleitet durch den ehemaligen Weltklassefahrer Roland Stauder werden wir 2011 zu fünft an den
Marathon-Start gehen.
Für mich bietet dieses Team perfekte Bedingungen, um mich sportlich weiter zu entwickeln und gleichzeitig mit Motivation bei
der Sache zu sein. Beim ersten Teamtreffen hatten wir auf alle Fälle jede Menge Spaß!
Ich bin gespannt und hochmotiviert und freue mich auf die kommende Saison im Corratec Outfit!
Hallo, auf meiner Web-Seite. Hier findet ihr Informationen über mich im MTB Marathon Rennsport.
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